Korrektur: Wie das Online-Magazin Die Republik einen Regierungsbericht zu Palantir verdrehte

(Scroll down for English translation below)

Einleitung

In einem im Dezember 2025 erschienenen Artikel des Magazins Republik wird auf einen Bericht des Armeestabs der Schweizer Armee aus dem Jahr 2024 aufmerksam gemacht, in dem eine mögliche Einführung der Software unseres Unternehmens Palantir Technologies Inc. (Palantir) bewertet wird. Der Artikel zeichnet ein falsches wie irreführendes Bild von Palantir. Demnach habe Palantir eine strategische und aggressive mehrjährige Kampagne verfolgt, um bestimmte Verträge mit der Schweizer Regierung zu unterzeichnen. Nach einer formellen und umfassenden Prüfung im Rahmen des öffentlichen Beschaffungsprozesses sei Palantir aufgrund von ethischen, reputationsbezogenen und technologischen Bedenken einseitig von den Schweizer Behörden abgelehnt worden. Diese Darstellung ist nicht nur in zahlreichen Punkten sachlich falsch, sondern schadet auch dem Ruf von Palantir. Vor allem behindert sie wichtige Diskussionen über die Modernisierung europäischer Software und wie Technologie zu beschaffen ist. Das wiederum birgt das Risiko, wichtige öffentliche Leistungen im Zweifel nicht bereitstellen zu können.

Zur Klarstellung: Der Bericht bezieht sich nicht auf ein konkretes Angebot von Palantir für einen bestimmten Auftrag der Schweizer Armee. Palantir wurde im Rahmen der Berichterstattung auch nicht kontaktiert. Der Bericht enthält keine detaillierte Bewertung der technischen Fähigkeiten, Sicherheitsrisiken oder sonstigen Aspekte.

Tatsächlich hat weder jemals ein offizielles Verfahren noch eine praktische Bewertung von Palantir-Software stattgefunden. Um seine Aussagen zu untermauern, präsentiert das Magazin eine Handvoll informeller Gespräche mit Regierungsvertretern über einen Zeitraum von sieben Jahren als schlüssigen Beweis dafür, dass Palantir wiederholt und offiziell Angebote für Regierungsaufträge abgegeben hätte, die aufgrund technologischer Mängel und ethischer Bedenken abgelehnt worden wären.

Es ist daher unerlässlich, die Fakten zu klären, Missverständnisse auszuräumen und sicherzustellen, dass Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit auf der Grundlage von Fakten und nicht aufgrund tendenziöser Spekulationen informiert werden.

Die Realität: Wie Palantir der Schweizer Regierung begegnet ist

Eine zentrale Behauptung des Artikels des Magazins Republik lautet: „Sieben Jahre lang versuchte Palantir mit einer groß angelegten Verkaufskampagne, die Schweizer Bundesbehörden als Kunden zu gewinnen. Sie wurden mindestens neun Mal sofort abgelehnt. Die Gründe: kein Bedarf an Palantir-Software — oder die Gefahr von Reputationsschäden.“

  • Dies stellt das Engagement von Palantir gegenüber der Schweizer Regierung jedoch völlig falsch dar. Palantir hat an keiner offiziellen Ausschreibung im Auftrag des Schweizer Armeestabs teilgenommen. Der Armeestab bildet die Planungsabteilung der Verteidigungsgruppe und unterstützt den Chef der Armee direkt. Er hat den Bericht initiiert.
  • Es ist übliche Geschäftspraxis, dass Palantir potenziellen Kunden und der Öffentlichkeit seine Software vorstellt. Das aber hat Palantir niemals im Rahmen eines formellen Ausschreibungsverfahrens mit der Schweizer Armee getan. Palantir hat, entgegen der Darstellung in dem Artikel von Republik, nie offiziell ein Angebot für ein Projekt der Schweizer Armee abgegeben.
  • Der Artikel präsentiert das, was jedes Unternehmen als normale Sondierung des Marktes bezeichnen würde — in diesem Fall neun Treffen über einen Zeitraum von sieben Jahren — als „aggressive“ Verkaufskampagne mit zwielichtigen Absichten. Palantir und die Tochtergesellschaften des Unternehmens arbeiten seit Jahren mit Regierungen in der ganzen Welt zusammen. Es wäre seltsam, wenn sich Palantir in dieser Zeit nie mit der Schweizer Regierung, einschließlich der Armee, über eine mögliche Zusammenarbeit bei öffentlichen Vorhaben unterhalten hätte.
  • Der Armeestab hatte während der Erstellung seines Berichts weder Zugang zu einer Live-Demostration der Palantir-Plattform noch führte er eine praxisbezogene technische Bewertung unserer Software durch. Die Schlussfolgerungen des Berichts des Armeestabs hinsichtlich der Fähigkeiten, der Sicherheit und der Eignung von Palantir-Software basieren daher nicht auf einer unmittelbaren Prüfung, sondern auf sekundären Quellen und allgemeinen Annahmen. Republik selbst dokumentiert, dass Palantir zwar beharrlich um Zusammenarbeit und Transparenz bemüht war, die Behörden jedoch (aus uns unbekannten Gründen) die Teilnahme an einer fundierten technischen Überprüfung abgelehnt haben.
  • Palantir ist um Transparenz bemüht und hat Interessengruppen mehrfach eingeladen, unsere Technologie selbst zu begutachten. Sie hat wiederholt unabhängige Prüfungen, beispielsweise durch das Fraunhofer-Institut, erfolgreich bestanden.
  • Angesichts dieser Tatsachen bedauern wir, dass die Verfasser des Berichts aus den Reihen der Schweizer Armee nichts unternommen haben, um direkt mit Palantir in Kontakt zu treten. Hätten sie dies getan, hätten wir die Möglichkeit gehabt, ihren Bedenken — sowohl in technischer als auch in reputationsbezogener Hinsicht — Fakten entgegenzusetzen und so aufzuklären. Stattdessen bleibt uns ein Bericht, der leicht korrigierbare technische Missverständnisse über die Plattformen von Palantir als auch über angebliche Arbeitsbereiche von Palantir enthält.

Eine Reaktion auf die Kernkritikpunkte des Berichts

Wie oben erwähnt, haben die Autoren des Berichts keinen Kontakt zu Palantir aufgenommen, wenngleich wir der Meinung sind, dass eine direkte Diskussion im Sinne aller Parteien gewesen wäre.

Im Folgenden versuchen wir, auf die Kernkritikpunkte einzugehen und die Funktionsweise unserer Plattformen sowie Missverständnisse über den Ruf und die bisherigen Arbeiten von Palantir richtigzustellen.

Der Bericht äußert Vorbehalte gegenüber einer Zusammenarbeit mit Palantir, da das Unternehmen angeblich von Echtzeitdaten bzw. dem Internet of Things (IoT) abhängig sei.

  • Das ist falsch. Die Plattformen von Palantir sind so konzipiert, dass sie sowohl Echtzeit- als auch historische Daten aus einer Vielzahl von Quellen integrieren, darunter auch Altsysteme oder manuelle Eingaben. Die Software benötigt keine IoT-Sensoren oder kontinuierliche Echtzeit-Feeds, um effektiv zu funktionieren. Tatsächlich haben sich die Lösungen von Palantir mehrfach in schwierigen IT-Umgebungen als robust erwiesen, beispielsweise in humanitären Krisen und bei Militäroperationen, in denen nur eine begrenzte Infrastruktur zur Verfügung stand oder Daten nur fragmentiert verfügbar waren und aus verschiedensten Systemen stammten.
  • Palantir stellt eine Fülle öffentlicher Dokumentationen zu unseren Plattformen bereit, einschließlich technischer Anleitungen zu Zusammenführung und Integration von Daten, die diese Punkte im Detail belegen.

Der Bericht nennt strategische Risiken der Zusammenarbeit mit Palantir. Ein Risiko sei, dass wir ein US-amerikanischer Anbieter sind und Daten an US-Behörden weitergeben würden.

  • Diese Aussagen sind falsch und wir haben sie im Laufe der Jahre wiederholt widerlegt, insbesondere gegenüber unseren europäischen Kunden. Palantir setzt sich für die digitale Souveränität ein. Unsere Plattformen bieten Kunden die vollständige Kontrolle über ihre Daten, einschließlich Speicherung, Zugriff und operativer Nutzung. Wir stellen lokale, hybride sowie souveräne Cloud-Angebote bereit, die die Einhaltung aller relevanten gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen gewährleisten. Das Fraunhofer-Institut in Deutschland — eine der renommiertesten Forschungseinrichtungen Europas — hat die Software von Palantir unabhängig geprüft und insbesondere in Bezug auf folgende Punkte für unbedenklich befunden: Es gibt keine “versteckten Hintertüren” (siehe diesen Bericht).
  • Als Beleg für die technische Umsetzung soll unsere Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen in ganz Europa dienen (siehe Beispiel 1 und 2) — vom Gesundheitswesen über die Polizei bis hin zu anderen zentralen staatlichen Behörden. Jede ernsthafte, glaubwürdige Untersuchung würde schnell feststellen, dass es absurd ist anzunehmen, dass Palantir diese Verträge für die Arbeit in den sensibelsten Bereichen hätte abschließen können, wenn das Risiko bestanden hätte, dass geistiges Eigentum oder Kundendaten leichtfertig an die US-Regierung weitergegeben werden könnten.
  • Diese Ansicht wird durch eine unabhängige Analyse bestätigt, die Anfang November 2025 von Prof. Dr. Michael Waidner und Prof. Dr. Haya Schulmann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde. Die beiden führenden Cybersicherheitsexperten kommen zu dem Schluss, dass die Software von Palantir bei sicherem Betrieb, wie beispielsweise in Deutschland, kein technisches Risiko für unbefugten Datenzugriff oder Datenübertragungen in die Vereinigten Staaten darstellt. Sie argumentieren, dass viele Bedenken auf Missverständnissen statt auf der technischen Realität beruhen. Waidner und Schulmann kommen zu dem Schluss, dass die operativen Vorteile für die Strafverfolgung die geringen, beherrschbaren Risiken eindeutig überwiegen. Schließlich argumentieren sie, dass die Entwicklung europäischer Alternativen sorgfältig gegen die bewährte Wirksamkeit von Lösungen wie Palantir Gotham abgewogen werden sollte.

Der Bericht äußert Bedenken hinsichtlich des Ansatzes von Palantir in Bezug auf Datenschutz, Privatsphäre und die ethische Nutzung seiner Technologie.

  • Auch in diesem Fall hätte Palantir gerne mit den Autoren des Berichts zusammengearbeitet, um unseren Ansatz zur Entwicklung und zum Einsatz von Technologien zum Schutz der Privatsphäre und zur Wahrung von Rechten detailliert darzulegen. Palantir hat das erste dezidierte Privacy & Civil Liberties Team (PCL) in der Branche eingerichtet und unterhält einen externen Beirat für Datenschutz und bürgerliche Freiheiten. Dadurch sind Datenschutz und Datensicherheit nicht nur in unserer Produktentwicklung und -bereitstellung, sondern auch in unseren Geschäftsabläufen und unserer Unternehmenskultur als zentrale Werte verankert.
  • Wir veröffentlichen regelmäßig Blogposts, beteiligen uns an Podiumsdiskussionen, beraten zu politischen Entwicklungen und setzen uns auf andere Weise für die Förderung eines ethischen und verantwortungsvollen Technologie-Ökosystems ein, insbesondere im Zusammenhang mit Technologien zum Schutz der Privatsphäre. Dies ist von grundlegender Bedeutung für die Tätigkeit von Palantir und bildet den Schwerpunkt der Arbeit unseres PCL-Entwicklungsteams. Unsere Plattformen sind von Grund auf so konzipiert, dass sie detaillierte Zugriffskontrollen, vollständige Überprüfbarkeit und transparente Datenflüsse abbilden. Damit unterstützen sie die Einhaltung der strengsten Datenschutzvorschriften, einschließlich der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dies gilt auch für die Entwicklung und Nutzung von KI. In unserer öffentlichen Plattformdokumentation und unseren Thought-Leadership-Beiträgen zu diesen Themen ist dies ausführlich beschrieben.
  • Um es klar zu sagen: Palantir ist ein Softwareunternehmen — kein Datenhändler/Broker. Wir verkaufen, extrahieren oder nutzen keine Kundendaten für eigene Zwecke. Unsere Kunden legen fest, welche Daten integriert werden, wie diese verarbeitet werden und insbesondere auch, wer darauf zugreifen kann.

Der Bericht verweist auf Vorbehalte hinsichtlich der angeblich hohen Kosten für Palantirs Plattformen.

  • Die im Bericht der Schweizer Armee genannten Kosten (zum Beispiel für das Projekt der Polizei Nordrhein-Westfalen) beziehen sich auf groß angelegte, mehrjährige Implementierungen mit umfangreichen Anpassungen und Supportleistungen. Die Lösungen von Palantir haben jedoch durchweg zu Effizienzsteigerungen, Risikominderungen und operativer Exzellenz geführt und somit die Investition gerechtfertigt.
  • Palantir hat nie ein Angebot für ein konkretes Projekt der Schweizer Armee bepreist. Es gab keine tatsächlichen Kosten für die Plattformen von Palantir im Vergleich zu anderen Anbietern für ein bestimmtes Projekt, auf denen eine Bewertung hätte basieren können.
  • Darüber hinaus ist es üblicherweise so, dass Alternativen zu Palantir ein Vielfaches des Preises unserer Plattformen kosten, insbesondere bei groß angelegten Projekten im öffentlichen Sektor. Open-Source- oder interne Alternativen können darüber hinaus selten mit der Geschwindigkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit und der bewährten Erfolgsbilanz von Palantir mithalten.
  • Wir sind der festen Überzeugung, dass Regierungen keine Kompromisse hinsichtlich einer bereits funktionierenden Plattform eingehen sollten, die oft weniger kostet als selbst entwickelte Alternativen. Die Herausforderungen, mit denen diese öffentlichen Einrichtungen konfrontiert sind, erfordern Plattformen wie die von Palantir, die sich im großen Maßstab bewährt haben.

Zur Reputation von Palantir, zum internationalen Vertrauen und zur Leistung im öffentlichen Sektor

Palantirs Plattformen werden nach strengen technischen, rechtlichen und ethischen Prüfungen erfolgreich in führenden westlichen Demokratien wie Großbritannien, Deutschland und Frankreich eingesetzt. In der Schweiz vertrauen große Unternehmen des privaten Sektors bei der Analyse ihrer sensibelsten Daten auf Palantir. Unsere Technologie hat sich in Krisensituationen, einschließlich der Pandemie- und Terrorismusbekämpfung, als wertvoll und zuverlässig erwiesen.

Der Bericht der Schweizer Armee zeigt keine konkreten Missverständnisse über die Arbeitsbereiche von Palantir auf. Diese werden stattdessen vom Magazin Republik als eindeutiger Beweis dafür präsentiert, warum die Schweizer Regierung eine Zusammenarbeit mit Palantir abgelehnt hat — obwohl in Wirklichkeit nie eine formelle Bewertung stattgefunden hat.

Darüber hinaus scheint uns die Gestalt unserer Konferenzräume — wie sie das Magazin unternimmt — als kaum haltbarer Ausweis für unsere Geschäftsstrategien. Ein Beispiel hierfür ist die Beschreibung eines Konferenzpavillons von Palantir als „bestehend aus geschwungenen Holzwänden, die den Raum in verschiedene Bereiche unterteilen — ideal für vertrauliche Gespräche”. Solche Architektur, auch als ein „Raum” bekannt, ist ein normaler Veranstaltungsort für Palantir oder jedes andere Unternehmen, um Gespräche auf einer Konferenz zu führen. Sie ist kein Beweis für eine aggressive und ruchlose Verkaufsstrategie gegenüber der Schweizer Regierung.

Die anderen Behauptungen des Magazins wiederholen Fehlannahmen über die Arbeit von Palantir. Wir sind enttäuscht, dass die Redaktion von Republik trotz der Zusammenarbeit und des Zugangs, die ihr gewährt wurde, nicht die Integrität aufgebracht hat, um über anzügliche Verschwörungstheorien und billige Wiederholungen bereits widerlegter Palantir-Mythen hinauszugehen.

Fazit

Der Bericht der Schweizer Armee und die anschließende Medienberichterstattung, wie vom Magazin Republikhervorgehoben, haben Skepsis geschürt. Diese basiert jedoch eher auf Vermutungen als auf Beweisen, einer direkten technischen Bewertung der Plattformen von Palantir oder den Ergebnissen tatsächlicher Ausschreibungen für Schweizer Regierungsaufträge. Solche Darstellungen sind nicht nur unfair gegenüber Palantir, sondern bergen auch die Gefahr, dass den öffentlichen Institutionen der Schweiz bewährte, sichere und effektive Technologien vorenthalten werden.

Wir fordern die Entscheidungsträger daher dringend auf, ihre Bewertungen auf Fakten, unabhängigen technischen Prüfungen sowie der internationalen Erfolgsbilanz von Palantir zu stützen. Wir sind weiterhin bereit, unsere Technologie allen interessierten Schweizer Behörden offen und transparent zu demonstrieren. Anhaltende Spekulationen ohne technische Grundlage untergraben sowohl unsere Bemühungen als Unternehmen als auch das öffentliche Interesse am Zugang zu weltweit führender Technologie.

Schließlich möchten wir weiterhin einen Dialog in gutem Glauben mit denjenigen führen, die bereit sind, diese Themen ernsthaft zu erörtern. Das war der Grund, warum wir unsere Türen für das Magazin Republik geöffnet haben, und das ist auch der Grund, warum wir Gesprächspartner aus der Zivilgesellschaft, der Regierung, der Wissenschaft und der Wirtschaft ermutigen, sich an uns zu wenden.

Introduction

A December 2025 article in Republik calls attention to a 2024 Swiss Armed Forces Staff (Armeestab) report evaluating prospective adoption of software developed by Palantir. The article presents a false and misleading narrative that Palantir pursued a strategic and aggressive multi-year campaign to secure specific contracts with the Swiss government and, after formal and exhaustive review in the government contracting process, was unilaterally rejected by the Swiss authorities because of ethical, reputational, and technological concerns. Not only is that narrative factually incorrect on numerous points, but, more importantly, it sets back important discourse on European software modernization and technology procurement and threatens to endanger vital ongoing efforts in the region to deliver on essential public goods.

To be clear, the report on Palantir is not in reference to a specific Palantir bid for a specific body of work with the Swiss Army. Nor was Palantir contacted as part of the Swiss Army’s reporting process. It does not reflect any form of rigorous technical capabilities or security vulnerabilities risk assessment or other evaluation of Palantir.

In reality, no such official process or hands-on evaluation of Palantir ever took place. To validate its statements, Republik presents a handful of informal conversations with government representatives over a seven-year span as a conclusive portrayal that Palantir repeatedly and formally bid on government contracts and was rebuffed over technological shortcomings and ethical concerns.

It is therefore essential to clarify the facts, correct misconceptions, and ensure that decision-makers and the public are informed by evidence, not tendentious speculation.

The Reality of Palantir’s Swiss Government Engagement

A core claim from the Republik article is that: “for seven years, Palantir attempted to win over the Swiss federal authorities as customers with a major sales campaign. They were immediately rejected at least nine times. The reasons: no need for Palantir software — or the threat of reputational damage.”

  • This categorically misrepresents Palantir’s engagement with the Swiss government. Palantir did not submit an official RFP for a specific body of work with the Swiss Armed Forces Staff (Armeestab) — which constitutes the planning element of the Defense Group and provides direct support to the Chief of the Armed Forces — that initiated their report.
  • While it’s a normal business practice to demonstrate Palantir’s software to prospective customers and the public alike, Palantir has not done so as part of a formal bid process with the Swiss Army — because Palantir has never, contrary to the Republik article, formally bid on a Swiss Army body of work.
  • In their article, Republik takes what any normal business would describe as routine market exploration — approximately nine meetings over seven years — and portrays them as an “aggressive” and inherently nefarious sales campaign. Palantir and its other international subsidiaries work with governments across the globe. We have had a presence in Switzerland for years. It would be bizarre for Palantir to have never spoken with the Swiss government, including its Army, about a potential partnership on some public body of work during that course of time.
  • The Armeestab never received a live demonstration of Palantir’s platforms nor conducted a hands-on technical assessment of our software in the process of creating their report. The Swiss Army report’s conclusions about Palantir’s capabilities, security, and suitability are thus based not on direct evaluation, but on secondary sources and generalized concerns. Republik itself documents that, while Palantir persistently sought engagement and transparency, the authorities (for reasons unbeknownst to us) declined to participate in any substantive technical review.
  • Palantir encourages transparency and invites stakeholders to review and test our platforms themselves. Our technology has repeatedly passed independent audits — such as by the Fraunhofer Institute, one of the world’s leading organizations for applied research — when given the opportunity.
  • Based on these facts, it is unfortunate and a missed opportunity that the authors of the Swiss Army report did not engage with Palantir directly. Had they done so, we have strong conviction that we could have capably addressed their concerns — both technical and reputational. Instead, we are left with a report that reflects readily correctible technical misconceptions of Palantir’s platforms and purported bodies of work around the world.

Addressing the Core Criticisms in the Report

As noted above, the authors of the Swiss Army report never engaged with Palantir and we believe the interest of all parties would have benefited from a direct discussion.

Here, we address the core criticisms and correct the record on how our platforms work, as well as misconceptions about Palantir’s historic bodies of work.

The report states a hesitancy to work with Palantir over purported dependence on Real-Time Data/Internet of Things (IoT)

  • This is incorrect. Palantir’s platforms are designed to integrate both real-time and historical data from a wide range of sources, including legacy systems and manual inputs. Our software does not require IoT sensors or continuous real-time feeds to function effectively. In fact, Palantir solutions have proven robust in challenging environments — such as humanitarian crises and other operations with limited infrastructure — where data is often fragmented and sourced from other systems spanning a range of temporal states from static to real-time.
  • Palantir has an abundance of public documentation on our platforms, including data connectivity and integration technical manuals, that bear out these points in detail.

The report cites strategic risks of working with Palantir, including that we are a US vendor and would exfiltrate data to US government agencies

  • These statements are incorrect, and we have addressed them repeatedly over the years, especially with our European customers. Palantir is committed to enabling digital sovereignty. Our platforms provide customers with full control over their data, including storage, access, and operational use. We offer on-premises, hybrid, and sovereign cloud deployments, ensuring compliance with all relevant legal and regulatory requirements. The Fraunhofer Institute in Germany — one of Europe’s most respected research organizations — has independently reviewed Palantir’s software and found it unobjectionable with respect to the following points: There are no “hidden backdoors”(see also).
  • We offer, as evidence to this technical reality, the examples of our work with public sector institutions (see 1, 2) across Europe — from healthcare to other core civil government agencies. Upon any kind of credible, serious inquiry, it is an absurd hypothesis that Palantir would have been able to secure these contracts to work in the most sensitive domains if there was any risk that customer IP and data could be casually exfiltrated to the US Government.
  • This view is reinforced by an independent analysis published in the German newspaper Frankfurter Allgemeine Zeitung in early November 2025 by Prof. Dr. Michael Waidner and Prof. Dr. Haya Schulmann. Both leading cybersecurity experts, Waidner and Schulmann find that, when operated securely, as in Germany, Palantir’s software poses no technical risk of unauthorized data access or transfer to the United States. They argue that many concerns about digital sovereignty are based on misconceptions rather than technical reality and conclude that the operational benefits for law enforcement clearly outweigh the low, manageable risks. Finally, they assert that developing European alternatives should be weighed carefully against the proven effectiveness of solutions like Palantir Gotham.

The report calls out concerns over Palantir’s approach to data protection, privacy, and the ethical use of its technology

  • Again, this is an example where Palantir would have been eager to engage with the authors of the report to detail our approach to designing and deploying privacy-protective and rights-affirming technologies. Palantir established the first dedicated Privacy & Civil Liberties (PCL) Engineering Team in the industry and maintains an external Council of Advisors on Privacy & Civil Liberties, embedding privacy and data protection as core values not just in our product development and deployment, but also in our business operations and corporate culture.
  • We regularly publish blogs, engage in panels, advise on policy developments, and otherwise work to further the ethical and responsible technology ecosystem, particularly in relation to privacy-protective technologies. This is fundamental to what Palantir does and the core focus of our PCL Engineering Team. Our platforms are designed from first-principles to provide granular access controls, full auditability, and transparent data flows, supporting compliance with the strictest data protection regulatory regimes, including the General Data Protection Regulation (GDPR). This also extends to the development and use of AI, as detailed in our public platform documentation and thought leadership on these topics.
  • To be clear: Palantir is a software company — not a data company. We do not sell, mine, or monetize customer data. Customers define what data is integrated and who can access it.

The report notes hesitancy around the purported high costs of Palantir’s platforms

  • The costs cited in the Swiss Army report (e.g., the NRW police project) reflect large-scale, multi-year deployments with extensive customization and support. Palantir solutions have consistently delivered efficiency gains, risk reduction, and operational excellence that justify the investment.
  • Again, Palantir never bid for an actual opportunity with the Swiss Army. There was no real cost of Palantir’s platforms, compared to other providers for a specific opportunity, on which to base this assessment.
  • Further, it is consistently the case that alternatives to Palantir cost several times the price of our platforms, especially for large-scale public sector projects. Additionally, open-source or in-house alternatives rarely match Palantir’s speed, scalability, security, and proven track record.
  • We strongly believe that governments should not trade off on a functioning platform (one that often costs less than the alternatives) strictly for homegrown alternatives. The challenges these public institutions face require platforms like Palantir’s that are proven to work at scale.

On Palantir’s Reputation, International Trust, and Public Sector Performance

Palantir’s platforms are successfully deployed by leading Western democracies, including the UK, Germany, and France, following rigorous technical, legal, and ethical reviews. In Switzerland, major private sector organizations rely on Palantir for their most sensitive data analytics needs. Our technology has proven its value and reliability in crisis situations, including pandemic response.

Importantly, the Swiss Army report stops short of citing any specific misconceptions about purported bodies of Palantir’s work. These are instead presented solely by Republik as ironclad evidence for why the Swiss government declined to work with Palantir (despite the reality of no formal evaluation ever taking place).

We find Republik’s presentation about random aesthetics to be revealing of the motives behind this “investigation.” This is typified in the portrayal of a Palantir conference pavilion as “consist[ing] of curved wooden walls that divide the space into different areas — perfect for confidential discussions.” This architecture, otherwise known as a “room,” is a normal venue for Palantir, or any other company, to hold conversations at a conference, not evidence of some aggressive and nefarious sales strategy with the Swiss government.

The other allegations from Republik parrot misconceptions about Palantir’s work; we are disappointed that, with all the cooperation and access granted to Republik, they couldn’t exercise the integrity to push beyond salacious conspiracies and cheap recitals of already-debunked Palantir myths.

Conclusion

The Republik, and their extrapolation from the Swiss Army report, have fueled skepticism based on assumptions rather than evidence, direct technical evaluation of Palantir’s platforms, or results from any actual bids for Swiss government contracts. Such narratives risk depriving Swiss public institutions of proven, secure, and effective technology.

We urge decision-makers to base their assessments on facts, independent technical reviews, and Palantir’s global record of trust and performance. We remain ready to demonstrate our technology openly and transparently to any interested Swiss commercial or government entities. Continued speculation without any technical foundation undermines both Palantir and the public interest in access to world-leading technology.

Finally, we have a continued desire to engage in good-faith dialogue with those willing to explore these issues in earnest — that was the reason we opened our doors to Republik, and it is the reason why we encourage interlocutors in civil society, government, academia, and the commercial sector to reach out.


Korrektur: Wie das Online-Magazin Die Republik einen Regierungsbericht zu Palantir verdrehte was originally published in Palantir Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.